Schwingenlagerung

#1 von MXUser , 14.04.2009 12:35

Kann man die Lager der Schwinge nachstellen? Laut Teileliste scheinen nur Gleitlager verbaut zu sein, hat die schonmal jemand gewechselt. Mein Händler meinte nach 2 Jahren "etwas Spiel ist normal, richtig Fett rein und das Spiel ist weg". Ok, aber nicht lange, bevor ich die Schwinge oder den Rahmen zur Sau mache würde ich lieber wechseln oder nachstellen, die Teile sind ja einigermaßen preiswert zu bekommen...


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RE: Schwingenlagerung

#2 von Schmiddy , 17.07.2009 19:58

Moin Moin

Nein die Lager kannst du nicht nachstellen. Das Ende der Schwinge ist ein Rohr. In Ihm befindet sich eine Rundhülse die Gleitlager werden über diese Hülse gesteckt. Zuguterletzt derden die Enden des Rohrs mit Kappen abgdeckt. Das alles wird durch ein M20 Schraube zusammen gehalten. Die Gleitlager bestehen nur aus Kunststoff. Allgemeine Meinung der Werkstätten die brauchen gar nicht gewechselt werden. Der Aus und Einbau dauert ca 30. min. Habe schon 2 mal die Gleitlager gewechselt. Momentane Kilometerleistung 17200.

Gruß Schmiddy


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RE: Schwingenlagerung

#3 von Hank , 08.10.2009 16:49

Ich möchte mich mal an den Thread anhängen:

mein linkes Schwingenlager hat Spiel, deshalb will ich die Lager an beiden Seiten austauschen. Ob ich das mittlere Lager und die Schraubachse ebenfalls tausche, werde ich nach Ansicht entscheiden.
Gibt es zu diesem Thema Tipps und Tricks, die ich unbedingt beachten sollte oder Dinge, die ich nicht machen sollte?


Gruß Hank


 
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RE: Schwingenlagerung

#4 von wobbi , 09.05.2011 21:48

Ich habe auch vor die Lager der Schwinge zu wechseln, die Originalen sollen aus Kunstoff sein, ist das richtig??Ich habe jetzt die Lager mit den gleichen Maßen aus Sinterbronze gesehen?Die Sollten doch von der Qualität her schon besser sein oder?? Desweiteren wollte ich in dem Atemzug gleich die Hinterachslager ersetzen?Was für Lager kann ich da nehmen??Die Originalen sind mir zu teuer und qulitativ auch nicht so prall, wollte SKF nehmen.Die Maße habe ich auch, worauf muss ich denn noch bei den Lagern achten??Da gibt es ja noch etliche Bezeichnungen hinter den Maßen.Hat da jemand nen Plan??
Vielen Dank schonmal für eure Antworten..
Gruß Wobbi


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RE: Schwingenlagerung

#5 von Rollo , 09.05.2011 22:55

Die Schwingenlager sind bei der MXU 250/KXR250/Maxxer250 und 300 Original aus Kunststoff, Wenn du die jetzt aus Metall oder Messing hast musst du aber mindestens alle 4 tage die Schwinge abschmieren bei regelmäßiger fahrt.Das Problem ist, das die lange Hülse die in der Schwinge Sitzt wo der Bolzen durch geschoben wird ein läuft(Metall auf Metall) und du dann da zu viel Spiel mit der zeit hast. Die schwinge fängt auch an zu Knacken wenn du nicht rechtzeitig abschmierst.

Für MXU 250/KXR250/Maxxer250 und 300. Lager mit Dichtung :
Beidseitig Metalldichtung: ZZ, ZZR, 2Z, 2ZR = Staub und Schmutz geschützt
Beidseitig Kunststoffdichtung: 2RS, 2RSH, 2RSR, 2RS1 Schmutz und Spritzwasser geschützt
Ein Tipp, keine C3 Lager nehmen die haben zu großes Lager Spiel(Lagerluft).Zu empfehlen Rillenkugellager 6008.2RSR FAG 40x68x15 und 2 Simmerringe 52x68x07 mit Staublippe.Die Lager von All Balls sind auch sehr gut, die bekommt man als Set mit Simmerringe zum Beispiel bei Löffler-Quads für ca 25€.


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RE: Schwingenlagerung

#6 von Hank , 10.05.2011 01:20

Sinterlager sind absolut geeignet für die Schwingenlagerung. Wenn ich gewußt hätte, daß es solche für die Kymcos gibt, hätte ich die verwendet. Ich hab mal was von Wikipedia kopiert:

"Sinterlager sind eine Variante der Gleitlager, bei denen die Lagerschale(n) nicht aus massivem, sondern aus gesintertem Material besteht. Sinterbronze ist das gebräuchlichste Material, aber auch Sintereisen wird häufig zur Herstellung verwendet.

Gesinterte Metalle werden durch Pressen von Metallpulver unter hohem Druck hergestellt. Dabei lassen sich sehr hohe Genauigkeiten erreichen. Sintermetalle sind sehr porös. Sie bestehen zu 15 % bis 30 % aus Poren, und darin liegt auch der Vorteil von Sinterlagern gegenüber massiven Gleitlagern begründet, denn die Poren füllen sich mit Schmierstoffen (Öl).

Zum einen steht so ein größerer Ölvorrat als bei massiven Gleitlagern zur Verfügung. Man spricht bei Sinterlagen daher auch von selbstschmierenden Lagern, was aber natürlich nur in Grenzen gelten kann.

Zum anderen kann das Öl innerhalb des Lagerschalenkörpers fließen. In den Bereichen hohen Öldrucks tritt es in das Sintermaterial ein und in den Bereichen niedrigen Drucks wieder aus. Dadurch kann sich ein Schmierfilm schneller aufbauen.

Sinterlager haben Dank ihrer Poren ausgezeichnete Notlaufeigenschaften. Das heißt, im Falle einer Schmierstoffknappheit können die Lager ohne größere Schäden über einen bestimmten Zeitraum weiter betrieben werden. So bleibt genügend Zeit, die Schmierstoffknappheit zu erkennen und zu beheben.


Gruß Hank


 
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RE: Schwingenlagerung

#7 von Rollo , 10.05.2011 13:08

Und wo bekommt man die Sinterlager(Lagerhülse) für die Kymco, die würde ich mir mal gerne anschauen.Ich persönlich kenne die Sinterlager(Lagerhülse) für die Kymco nicht, ich wusste auch nicht das es für Kymco welche geben soll.Sinter kenne ich als Lager aber nicht als Hülsen.
Ist das nur eine Vermutung das es die Sinter Lagerhülsen gibt und auch halten??...Hat jemand die Verbaut?..Wenn es sie gibt würde ich sie gerne mal testen.
Ich habe sie mir aus Messing drehen lassen, das kann man aber knicken.


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RE: Schwingenlagerung

#8 von felix945 , 10.05.2011 16:52

Das ding mit den sinterlagern ist das sie richtig geschmiert werden mussen ein normaler user kann das nicht, sinterlager werden beinder installation in ein vacuum gebracht und dann wird sich das metal beim anschliesendem beluften im olbad vollsaugen mit dem öl.

Nachschmieren undmöglich ohne geignete methode, da sonst das fett shr schnell aufgebraucht ist.


Mfg


 
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RE: Schwingenlagerung

#9 von wobbi , 11.05.2011 18:58

Die Lagerhülsen gibts bei ebay.Ich habe einfach die Maße des Originalteils von Kymco bei ebay eingegeben. Die Maße: 20x26x40.Preis pro Lager: 5,60Euro


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